PFAS im Grundwasser
Unter dem Begriff PFAS (Per- und Polyfluorierte Alkysubstanzen) versteht man eine Stoffgruppe, die nach letzten Schätzungen mehr als 10.000 verschiedene Stoffe umfasst. Chemisch gesehen handelt es sich dabei um Kohlenstoffketten verschiedener Länge, bei denen entweder die Wasserstoffatome vollständig (perfluoriert) oder teilweise (polyfluoriert) durch Fluoratome ersetzt wurden.
PFAS kommen in der Natur nicht vor, sondern werden ausschließlich industriell hergestellt. Sie werden aufgrund ihrer oberflächenaktiven Eigenschaften (wasser-, fett- und schmutzabweisend) in zahlreichen Industrieprodukten, in Galvaniken sowie in Feuerlöschschäumen verwendet. Sie sind toxisch, nicht abbaubar und stehen im Verdacht krebserregend zu sein.
Im Rhein-Ruhr-Hafen - dem mit seinen 220 ha größten Gewerbegebiet in Mülheim, findet seit April 2025 eine Erkundung und Überwachung von Grundwasserverunreinigungen im Hinblick auf PFAS statt. Ergebnisse hierzu werden Ende 2025 erwartet.
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Stand: 04.04.2025
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