CityARTists 2022

Logo des Kunstwettbewerbs CityARTists 2022, der vom NRW KULTURsekretariat und seinen Mitgliedsstädten für das Jahr 2022 ausgeschrieben wird - NRW KULTURsekretariat

In diesem Jahr vertritt der Künstler Alexander Voß die Stadt Mülheim an der Ruhr bei dem Förderprogramm „CityARTists 2022“.

Am 23 Mai 2022 wurde Alexander Voß von einer Fachjury einstimmig gewählt. Der Kunstpreis wird vom NRW KULTURsekretariat und seinen insgesamt 21 Mitgliedsstädten ausgeschrieben. Künstler*innen ab 50 Jahren, die eine künstlerische Ausbildung genossen und/oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen und Kunstvereinen vorweisen können, waren aufgerufen, sich zu bewerben. Die Mülheimer Jury begründete die Wahl folgendermaßen: 

Porträtfoto des Mülheimer Künstlers Alexander Voß   Alexander Voß - Alexander VoßMit Klarheit und Konsequenz hat Alexander Voß (*1960 in Mülheim an der Ruhr) über die Jahre eine eigenständige Formensprache entwickelt: Die Auseinandersetzung mit anatomischen Darstellungen und Röntgenbildern bildeten die Basis für seine grafische Arbeiten, in denen er zunächst Körperfragmente und Knochenformationen untersuchte. Ausgehend von der Zeichnung und Druckgrafik nahm er durch radikale Reduktion die reine Linie in den Fokus und löste sich dabei zunehmend von dem Papier als klassischem Medium.

In Form von gebrochenen oder geschnittenen Platten aus Glas und Pressspan materialisiert sich sein Linienspiel und Voß‘ Werke werden objekthaft. Neu zusammengefügt, loten seine FRAKTURen das Verhältnis von Linie und Fläche aus. Durch gezielte Setzungen treten sie dabei in Wechselwirkung mit den architektonischen Gegebenheiten ihres Umraumes. Transparente Materialien gewähren zudem Durchsicht auf den Untergrund. Mittels dieser Synthese von Zeichnung und Bildhauerei, der Übertragung der grafischen Linie auf dreidimensionale Bildträger, ergibt sich ein spannungsvolles Gefüge von Bild, Objekt und Raum, in dem der Künstler sensibel auch dem Aspekt des „Dazwischens“ nachspürt.

In der umfassenden Dokumentation sieht die Jury nicht nur einen wichtigen Beitrag, seine bisherigen Werke und deren Entstehungsprozess dezidiert zu erfassen und zu sichern, sondern auch über die Reflexion neue Impulse für die Fortschreibung und künstlerische Weiterentwicklung zu gewinnen.

In der nächsten Etappe muss sich Alexander Voß gegen die zwanzig Kandidat*innen der anderen beteiligten Städte durchsetzen. Über die glücklichen Gewinner*innen der zehn zu vergebenden Stipendien in Höhe von je 5.000 Euro entscheidet die zentrale Jury des NRW KULTURsekretariats nach den Sommerferien.

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Stand: 28.06.2022

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